Sicherung der Grenzen

Nachdem die Paladpriester die Macht ergriffen hatten und die meisten Anderen geflüchtet sind oder gefangen genommen wurden gab es kleine Unruhen unter den Menschen, an für sich nicht besorgniserregend, aber die Nachberländer hielten diese kleinen Unruhen für ein Zeichen der Schwäche.
Die Paladpriester mussten reagieren, sie entsendeten die ehemalige Königliche Armee.
Auf den Uniformen prangt eine Krone, eigentlich das Zeichen der Königsfamilie, doch die Paladpriester erklärten, dass die Krone nun für die Herrschaft Palads und seiner treuen Diener stehe.

Die Täter finden

Teil 1
Die Priesterschaft Palads, die nun nach dem Tod des Letzten aus dem Geschlecht Emmet des Großen, die Macht ergriffen hat „ um das Volk vor einen Bürgerkrieg um die Krone zu schützen“, war nach langen Nachforschungen zu dem Ergebnis gekommen, dass der Täter ein nicht-menschliches Geschöpf war, um genauer zu sein ein Elf, da es kein anderes Volk gab, dass derartige Bögen und Pfeile verwendete und da es keinem anderen Volk gelang mit einem Langbogen so trefflich zu schießen.
Der Hohepriester hielt eine Ansprache und verließ das oben genannte und forderte das Volk dazu auf alle Elfen und ihre Handlanger -also alle nicht Menschen- an die Soldaten und die Priesterwachen auszuliefern.


Teil 2
„…denn die Anderen sind böse und hinterlistig, sie täuschen uns, aber wir müssen uns das nicht mehr antun lassen! Zeigt uns wo diese Monster sind, damit wir sie ihrer gerechten Strafe zuführen können!“
Eine Frau reagierte auf diese radikalere Ansprache und sprach zu dem Priester, der auch Flugzettel an die gebildeten Bürger verteilte: „Also ich wüsste da jemanden, er kommt aus einem fernen Land und man sagt, dass er sich in einen Wolf verwandeln kann, ich kann euch sein Haus zeigen…“
Der Priester rief schnell einige Priesterwachen herbei, die der Frau folgten.


Teil 3
Die Wachen schlugen an die Tür, woraufhin der Fremde mit einer Axt in jeder Hand und einem Langmesser auf dem Rücken aus dem Haus kam und sprach: „Habt ihr irgendwelche Probleme, meine Herren ?“
„Ja, ihr müsst uns zu einer Befragung begleiten !“
„Wieso denn, was soll ich denn verbrochen haben und wieso seid ihr zum Kampf gerüstet?“
„Stellt keine Fragen, händigt die Waffen aus und begleitet uns endlich !“
„Ich begleite euch, aber meine Waffen behalte ich.“
„Entwaffnet ihn…“
In diesem Moment gingen zwei der Priesterwachen mit erhobenen Waffen auf den Fremden zu, als er sich ganz plötzlich verwandelte, auf seiner Haut wuchs Fell, seine Eckzähne wurden zu Reißzähnen. Innerhalb eines Augenblicks wurde er zum Wolfsmann, seine Sinne schärften sich, seine Wahrnehmung änderte sich; seine Sinne hatten eine Gefahr gespürt und die Verwandlung eingeleitet.
Eine der Wachen stieß mit dem Speer zu, doch der Wolfsmann wich aus, warf seine Axt und tötete den Mann. Er holte mit seiner anderen Axt aus und tötete die Wache, die mit ihrer langen Klinge ausholte und warf anschließend die Axt weg, er musste verschwinden.
Er sprang auf das kleine Vordach und anschließend auf das Dach, er rannte und flüchtete über die Dächer und das mit übermenschlicher Geschwindigkeit.
Einige Wachen drangen in das Haus ein und durchsuchten es, einige andere versuchten vergebens dem Wolfsmann zu folgen.

Die Geschichte der Welt des Drakenlandes: Die Krönung

Ich hab diesen Blog eig. eröffnet um euch die Geschichte meiner eigenen, fiktiven Welt zu zeigen, jetzt komm ich endlich dazu, nachdem ich mich ewig vor dem Niederschreiben gedrückt habe !
Teil 1.
Aus aller Herren Länder haben sich Zuschauer zur Krönung von Travion, dem momentanen Grafen von Andalonien, Prinz von Emmetien und einzigem verbliebenem Nachkommen Emmet des Großen eingefunden. Manche Zuschauer waren einfach zum Feiern gekommen, manche sollten Glückwünsche von anderen Völkern überbringen und manch zwielichtige Gestalten verfolgten ihre ganz eigenen Ziele…
Keiner der Zuschauer bezweifelte ernsthaft, dass der Hohepriester des Gottes Palad dem Thronerbe die Krone verweigerte, da dies erst einmal in der Geschichte Emmetiens geschah. Der damalige Hohepriester wollte diese Macht nicht in die Hände eines törichten Säufers legen, also krönte er stattdessen den Zweitgeborenen, einen vernünftigen und gottesfürchtigen Mann.
Unter den Zuschauern waren viele normale Bürger, einige Soldaten die frei hatten, einige Händler, einer der Wüstenbewohner und sein dunkelhäutiger Freund, ein Nordmann, einige Elfen, die man -wenn man genauer hinguckt- an ihrer hellen Hautfarbe erkennt, einen Aquolon, also eines der friedliebenden Wasserwesen, die sich auf das Heilen verstehen und die durch ihre Hautfarbe und die langen Ohren auffallen.
Die Ehrengarde der Stadtwache bildete ein Spalier, durch das der Prinz gefolgt von dem Hohepriester lief.



Teil 2
Der Prinz und der Hohepriester waren mittlerweile auf dem Balkon über dem Platz angelangt, innen stand eine Priesterehrenwache.Der Hohepriester hob die Krone über den Kopf des Prinzen und hielt eine alte Rede: „Mit Palads Hilfe kröne ich dich…“
Die Krone schwebte direkt über dem Kopf, als plötzlich ein Raunen durch die Menge ging, es gab einen Aufruhr! Eine schwarz vermummte Gestalt spannte einen riesigen Bogen und schoss… und traf den Prinzen in den Hals. Die Wachen auf dem Palast hatten keine Möglichkeit mehr zu reagieren. Alle Menschen starrten zu ihrem Prinzen und konnten es nicht glauben, dass er verwundet wurde. Die Priesterehrenwachen stürzten auf den Balkon und verdeckten den Prinzen mit ihren Schilden. Der Hohepriester besah sich den Prinzen, er schien um Jahre gealtert zu sein als er verkündete, dass der Prinz tot war, Opfer eines Attentäters.





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